Geschichte

«Von den Geschichten um verstaubte Herbergen mit grossem Ruf und Vergangenheit, die auf wundersame Weise zu neuem Leben erwachten, ist jene des Hotels Saratz vielleicht die märchenhafteste.»
(Zitat aus BILANZ 10/2000)

1865 ist ein traditionelles Engadiner Bauernhaus zur Pension Saratz ausgebaut und in der Belle Epoque 1875 zu einem glanzvollen Erstklasshotel erweitert worden. Bald hat sich das Hotel Saratz im letzten Jahrhundert unter die besten Hotels der Schweiz eingereiht. Unter der Leitung von vier Generationen der Besitzerfamilie Saratz hat es als Mitglied der "Hotels de tout Premier Rang Suisses" (heute "Swiss Deluxe Hotels") glorreiche Zeiten erlebt.

Zahlreiche bedeutende Namen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Politik und Diplomatie aus der Schweiz und aus allen Ländern Europas und Übersee, haben als Stammgäste im Hotel Saratz den Engadiner Bergsommer verbracht. Mangels Nachfolge in der Familie ist das Hotel 1973 zum ersten Mal verpachtet worden. So ist das wunderschöne, vom Charme der Jahrhundertwende geprägte und stimmungsvolle Haus während der nächsten 21 Jahre unter dem Namen “Atlas” als 3-Stern Hotel nach veränderten Grundsätzen geführt und für den Winterbetrieb ausgebaut worden.

Im Laufe der Jahre ist das Haus jedoch stark renovationsbedürftig geworden. Fehlende Investitionen und verschiedene Mängel haben dazu geführt, dass das 3-Stern Hotel bezüglich Zimmerkomfort, Küche und Einrichtung bald nur noch einen 2-Stern Standard bieten konnte.

In den 90er Jahren hat die 5. Generation der Familien Saratz das Schicksal ihres Hotels wieder in die eigenen Hände genommen, um dieses in alter Würde und Klasse aufleben zu lassen. Seither sind rund 50 Mio Franken für die Totalsanierung investiert worden. Die Totalrenovierung der bestehenden Subtanz des Hauses sowie die Erweiterung mit einem stimmungsvollen Neubau ist mit dem Architekten Hans-Jürg Ruch und der Zürcher Architektin Pia Schmid geplant und realisiert worden.     

Die Geschichte des Hotels in PDF Format: Geschichte Hotel Saratz   (PDF, 1.4 MB)